Vertrauensstelle für Gewaltprävention / Prävention im Team

 

Die Vertrauensstelle für Gewaltprävention

 Vor zwei Jahren wurde eine Vertrauensstelle ins Leben gerufen. Die Vertrauensstelle wird von einer Lehrerin und einem Sozialpädagogen geleitet. Wir bieten individuelle Hilfe zur Persönlichkeitsbildung in Gesprächen an. Mittels lösungsorientierter Reflexionsgespräche mit den Hilfesuchenden wird Bewusstsein geschaffen, wie ohne Gewalt, Mobbing etc.  der Schulalltag friedvoller wird und stärkend wirkt. Beraten werden können Mitschüler, Lehrer und Eltern. Unser Ziel ist es, zu der Entwicklung einer Schule ohne körperliche oder psychische Gewalt beizutragen indem wir Soziales Lernen und Persönlichkeitsbildung fördern.

Die Vertrauensstelle arbeitet selbstverantwortlich, ist nicht weisungsgebunden und gibt einen Jahresbericht innerhalb der Gesamtmitarbeiterkonferenz. Zu ihrer Aufgabe gehört es auch, jährlich den Mitarbeitern eine Weiterbildung zum Thema Soziales Lernen und Gewaltprävention anzubieten. Neue Mitarbeiter/Innen werden von der Vertrauensstelle geschickt und in das Konzept der Gewaltprävention eingeführt. Alle Mitarbeiter verpflichten sich mit Abschluss des Arbeitsvertrages zur Einhaltung dieses Konzeptes

Das Team bildet sich kontinuierlich weiter und berät sich mit anderen pädagogischen Einrichtungen in Intervisionsgesprächen.

Katharina Haydecker und Bastian Sossalla

vertrauensstelle@jean-paul-schule.de

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PIT – Prävention im Team

Seit dem Schuljahr 2009/2010 wird an der Jean-Paul-Schule das PiT-Programm, Prävention im Team, durchgeführt. Hierbei geht es um die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Jugendhilfe und Schule. Die Schüler der siebten Klasse werden von einem Team aus einem/r Polizist/in, einem/r Sozialarbeiter/in und zwei Kollegen/innen aus der Schule an sechs bis sieben Projekttagen im Jahr zu dem Thema: Wie kann ich mich im öffentlichen Raum sicher aufhalten?, hingeführt. Dabei geht es um viele Übungen und Aufmerksamkeitsspiele, durch die die Schülerinnen und Schüler für ihre Umgebung sensibilisiert werden sollen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt darin, in szenischem Spiel Gefahrensituationen zu erkennen und ihnen dann aus dem Weg zu gehen.

Durch die Kompetenz von Polizei, Jugendhilfe und Schule ist das Gewaltpräventionsprogramm PiT Hessen nachhaltig veranlagt und gibt den Schülerinnen und Schülern Verhaltensweisen an die Hand, durch die sie im öffentlichen Raum seltener in Gefahrensituationen geraten.